Mit Steffen Heidenfelder, der seit sechs Jahren im Gemeinderat aktiv ist, und Florian Greser, der erstmals kandidiert, treffen Erfahrung und frischer Blick aufeinander.

Steffen, du bist seit sechs Jahren im Gemeinderat aktiv. Was ist dir aus dieser Zeit besonders in Erinnerung geblieben?
Steffen Heidenfelder: In der Zeit gab es viele Themen, aber besonders hängengeblieben ist bei mir die Diskussion um den geplanten Windpark LONERO. Das war ein Thema, bei dem sehr kontrovers diskutiert wurde, mit unterschiedlichen Meinungen, Sorgen und Argumenten. Gerade solche Debatten zeigen, wie wichtig es ist, zuzuhören und Entscheidungen sorgfältig abzuwägen.
Gibt es ein Projekt aus deiner bisherigen Arbeit, das für dich eine besondere Bedeutung hat?
Steffen Heidenfelder: Ja, ganz klar die Erneuerung der Wasserversorgung für Neustadt und Erlach. Das ist kein Projekt, das im Alltag ständig sichtbar ist, aber es ist enorm wichtig für die Zukunft unserer Gemeinde. Sauberes, sicheres Wasser ist eine Grundlage für alles.
Florian, du bist aktuell noch nicht im Gemeinderat. Welche Themen bewegen dich besonders, wenn du an die kommenden Jahre denkst?
Florian Greser: Für mich stehen ganz klar die Sanierung der Kläranlage und der Glasfaserausbau im Vordergrund. Das sind Themen, die unsere Infrastruktur betreffen und entscheidend dafür sind, wie zukunftsfähig Neustadt und Erlach bleiben, sowohl für Familien als auch für Betriebe.
Steffen, kannst du das so unterschreiben?
Steffen Heidenfelder: Absolut. Der Erhalt und der Ausbau der Infrastruktur ist ein Dauerbrenner. Neben den Themen, die Florian angesprochen hat, sehe ich hier auch unsere beiden Feuerwehrhäuser, die Sanierungsbedarf haben. Wir werden uns aber auch damit befassen müssen, wie wir in Neustadt und Erlach dem demografischen Wandel gerecht werden können. Das alles sind keine schnellen Entscheidungen, aber genau dafür braucht es Kontinuität im Gemeinderat.
Was macht für euch persönlich die Mitarbeit im Gemeinderat aus?
Steffen Heidenfelder: Mir macht es einfach Freude, für meine Heimatgemeinde Verantwortung zu übernehmen. Man gestaltet direkt mit, was vor Ort passiert.
Florian Greser: Für mich ist wichtig, dass Entscheidungen gemeinsam getroffen werden. Ich wünsche mir für den zukünftigen Gemeinderat eine konstruktive Zusammenarbeit, auch bei unterschiedlichen Meinungen.
Was schätzt ihr an Neustadt und Erlach ganz besonders?
Steffen Heidenfelder: Ganz klar den Zusammenhalt. Das hat man zum Beispiel bei der 1250-Jahr-Feier gesehen: Wenn es darauf ankommt, ziehen alle an einem Strang.“
Florian Greser: Genau das sehe ich auch so. Man kennt sich, man grüßt sich, man hilft sich. Neustadt und Erlach sind keine Orte, an denen man einfach nur wohnt. Es sind Orte, an denen man dazugehört.
Warum ergänzt ihr beiden euch aus eurer Sicht gut?
Steffen Heidenfelder: Ich schätze an Florian besonders seine Bereitschaft, auch in schwierigeren Zeiten Verantwortung zu übernehmen. Das ist keine Selbstverständlichkeit.
Florian Greser: Und ich schätze an Steffen seine Erfahrung und seine Art, mit Themen umzugehen. Wer unsere Gemeinde voranbringen will, muss zuhören können, unterschiedliche Interessen ernst nehmen und Entscheidungen verantwortungsvoll treffen. genau dafür steht Steffen für mich.
Abschließend gefragt: Was wünscht ihr euch für den kommenden Gemeinderat?
Steffen Heidenfelder: Eine weiterhin gute, konstruktive Arbeit auf Augenhöhe, immer mit Blick auf die Belange der Bürgerinnen und Bürger.
Florian Greser: Dem kann ich mich nur anschließen. Gemeinsam arbeiten, statt gegeneinander. Das ist für mich der Schlüssel.
